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Monday, April 5, 2010
Ostern
Endlich wieder Zeit zum Skitourengehen, Zeit die Stille zu genießen und die erste Spur im frischen Schnee zu ziehen. Zu Ostern gab es perfekte Verhältnisse in den Dolomiten und es wurde kraeftig gepowdert.

Tuesday, January 5, 2010
-20°C
Das Quecksilber ist weit unter –10°C gefallen, es ist bewölkt….ideal um Eisklettern zu gehen ohne schlechtes Gewissen zu haben. Schönwetter = Skitour; Schlechtwetter = Eisklettern. Eigentlich ein totaler Quatsch aber ich habe mir schon mehrmals bei einer Skitour mit Wolken und diffusem Licht gedacht: wäre ich nur ins Eis gegangen! Nun jetzt sind wir dort und durch die abwechselnde Wärme und Kälte der letzten Wochen sollten heuer noch einige Projekte „wachsen“.
Monday, January 4, 2010
-20+10
Klirrend kalt und “tropisch” warm, so präsentierte sich die heurige Weihnachtszeit. Es war sogar dermaßen kalt, dass wir unmittelbar nachdem wir aus dem Auto gestiegen waren fast einstimmig (es gibt immer einen Fanatiker der immer will) beschlossen haben in die nächste Bar zu gehen, anstatt die geplante Skitour zu starten. Und Tage später schwitzte man beim Aufstieg vor lauter Luftfeuchtigkeit und relativ hohen Temperaturen wie in einer Sauna. Trotz diesem auf und ab an Temperaturen lag genügend Schnee in den Höhen und es konnte fleißig gepowdert werden!
Monday, November 16, 2009
Finito
Thursday, July 30, 2009
Sass dla Crusc - Heiligkreuzkofel
Nach einer Klettererei in den Dolomiten saßen wir wie so oft in Pedraces in unserer Lieblingskonditorei „Ricky“ bei Kaffe und Kuchen und konnten die Aussicht auf den Heiligkreuzkofel genießen. Von der Terrasse aus hat man einen Blick auf die berühmten Kletterrouten wie den Mittelpfeiler, Die Grosse Mauer und die Mayerlverschneidung. Und wie so manch anderen zieht auch uns diese Wand magische an.
Nun standen wir vor der Wand, nachdem wir gemütlich mit dem Sessellift zum Hospiz und weiter über den Vorbau zum Einstieg zur Mayerlverschneidung gelangt waren. Heute war stabiles Wetter vorausgesagt und dementsprechend der Andrang auf die Routen groß. Nachdem wir die erste brüchige Seillänge hinter uns brachten, ging es in gutem Fels, über die markante Verschneidung die sich komplett aufs Gipfelplateau hinaufschlängelt weiter.
Ich hing in einem nicht gerade bequemen Stand, sicherte Matthias und plötzlich hörte ich ein typisches Summen eines herabfallenden Steins. Schnell drückte ich mich zur Wand um einen Einschlag zu entgehen, aber das Summen wurde immer lauter, ja sogar unheimlich laut! Ich hatte noch nie zuvor solch ein intensives, unangenehmes Geräusch eines herabfallenden Gegenstand gehört. Es fuhr mir durch Mark und Bein und es verwandelte sich in ein flatterndes Geräusch, als ob einen Steinlawine über mich rollen würde. Mein Blick schweifte nach oben und ich traute meinen Augen nicht....ein Mensch kam mir im freien Fall entgegen! „Sch... ein Kletterer stürzt ab!!!“ dachte ich mir, doch in diesem Augenblick öffnete sich ein Fallschirm und der Basejumper glitt sanft Richtung Tal. Aus allen Ecken der Wand tönte es: aso a Trottl – Coglione – Arsch und noch vieles mehr. Alle Kletterer waren vom intensiven Geräusch des Basejumpers und von der Silhouette des herabfallenden Menschen erschrocken, und trotzdem mehr als erleichtert dass sich ein Schirm rechtzeitig öffnete. Nun konnte weitergeklettert werden, da kam auch schon Jumper No. 2 uns entgegen. Fast schon langweilig :-)
Die Mayerlverschneidung war super und abwechslungsreich, das Wetter blieb gut und weil wir herumgetrödelt hatten, konnten wir den wunderschönen Abstieg direkt ins Tal ohne Lift genießen!
Nun standen wir vor der Wand, nachdem wir gemütlich mit dem Sessellift zum Hospiz und weiter über den Vorbau zum Einstieg zur Mayerlverschneidung gelangt waren. Heute war stabiles Wetter vorausgesagt und dementsprechend der Andrang auf die Routen groß. Nachdem wir die erste brüchige Seillänge hinter uns brachten, ging es in gutem Fels, über die markante Verschneidung die sich komplett aufs Gipfelplateau hinaufschlängelt weiter.
Ich hing in einem nicht gerade bequemen Stand, sicherte Matthias und plötzlich hörte ich ein typisches Summen eines herabfallenden Steins. Schnell drückte ich mich zur Wand um einen Einschlag zu entgehen, aber das Summen wurde immer lauter, ja sogar unheimlich laut! Ich hatte noch nie zuvor solch ein intensives, unangenehmes Geräusch eines herabfallenden Gegenstand gehört. Es fuhr mir durch Mark und Bein und es verwandelte sich in ein flatterndes Geräusch, als ob einen Steinlawine über mich rollen würde. Mein Blick schweifte nach oben und ich traute meinen Augen nicht....ein Mensch kam mir im freien Fall entgegen! „Sch... ein Kletterer stürzt ab!!!“ dachte ich mir, doch in diesem Augenblick öffnete sich ein Fallschirm und der Basejumper glitt sanft Richtung Tal. Aus allen Ecken der Wand tönte es: aso a Trottl – Coglione – Arsch und noch vieles mehr. Alle Kletterer waren vom intensiven Geräusch des Basejumpers und von der Silhouette des herabfallenden Menschen erschrocken, und trotzdem mehr als erleichtert dass sich ein Schirm rechtzeitig öffnete. Nun konnte weitergeklettert werden, da kam auch schon Jumper No. 2 uns entgegen. Fast schon langweilig :-)
Die Mayerlverschneidung war super und abwechslungsreich, das Wetter blieb gut und weil wir herumgetrödelt hatten, konnten wir den wunderschönen Abstieg direkt ins Tal ohne Lift genießen!
Sunday, June 7, 2009
Falzarego Secrets
Der Falzaregoturm, bekannt für seine klassischen Routen von Dibona, Comici, Strobel entlang von Rissen, Verschneidungen und Kanten, ebenfalls bekannt durch seine vielen alten und noch immer sichtbaren Kriegsrelikte aus dem Ersten Weltkrieg. Die Alpini benutzten diese Felsformation auch noch später zu Übungs- und Trainingszwecken und hinterließen „Alpini Routen“, viele Haken und sogar Farbmarkierungen die von weit her sichtbar sind und einem die Orientierung im Fels erleichtern :-)
Eigentlich war ich der Meinung dass dieser Berg alpinistisch erschlossen ist und es kaum noch einen hackenfreie Stelle gibt, doch letztes Jahr war ich in der Wand unterwegs und entdeckte zu meinem Überaschen eine gebohrte Route. Noch nie hatte ich von dieser Route gehört und in keinem meiner Führer war sie verzeichnet. Dies konnte nur eines bedeuten: Einstieg suchen und probieren. Zu Pfingsten parkten wir wie c.a. 100 andere Falzaregobezwinger unser Auto beim Gasthof Strobel und im Gänsemarsch ging es Richtung Fels. Was wir aber vorfanden war keine speckige überfüllte Route sondern eine super abgesicherte, durch kompakten steilen Fels laufenden Route mit zehn Seillängen. Ich konnte es kaum glauben, dass man auf einem so überlaufenen und mit Routen bespickten Berg noch so eine tolle Linie herauszaubern kann! Nur schade dass ich mich nicht mehr ganz erinnern kann wo genau diese Route startet :-)
Wednesday, April 15, 2009
King of Schiavaneis
Sobald ich King of Schiavaneis höre, dann denke ich sofort an einen muskelbepackten Kletterer, der alle Routen im Pian Schiavaneis Klettergarten zieht. Falsch! Der wahre Herrscher ist ein pelziger Kollege, mit nur einem Schneidezahn; eine Miniaturausgabe eines Mammuts! Er verteidigt fleißig seinen Aussichtsstein unter welchem er auch seinen Bau (Harem?) gegraben hat. An seinem Bauchumfang kann man erkennen, dass bereits viele Kletterer in Schiavaneis waren und den „King of Schiavaneis“ gut gefüttert haben.
King of Schiavaneis
Geklettert wurde in mitten von meterhohen Schnee auch! Die Sonne brachte unsere Schultern zum Glühen und die Unterarme glühten vom bombigen, überhängenden Kalk!
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